Sicherster Messenger für Berufliches und Privates

Vor drei Jahren hatte ich, wie viele andere, mehrere Messenger-Apps auf meinem Handy installiert: WhatsAppTelegram und Signal. Die ersten beiden erzeugten bei mir jedoch immer ein ungutes Gefühl, da sie in Sachen Datenschutz zu wünschen übrig liessen. Ich kenne die Mentalität gut, zu sagen:

Was sollen die schon mit meinen Daten anfangen? Da ist ja nichts Interessantes dabei.

Doch wenn man sich einmal mit der Materie beschäftigt, den Kauf von WhatsApp durch Facebook verfolgt hat und die Datenschutzerklärung gelesen hat, können Zweifel auftauchen.


Bedenken hinsichtlich der Privatssphäre bei anderen Messengern

Bei WhatsApp ist es zum Beispiel so: Die direkte Kommunikation ist Ende-zu-Ende verschlüsselt, zumindest wenn man dies so einstellt. Das bedeutet, Sender und Empfänger verfügen über einen Schlüssel, den WhatsApp nicht hat, und somit kann der private Schriftverkehr nicht gelesen werden. Gesammelt werden jedoch Metadaten, wie die Nutzungsdauer, der Standort, Kontakte, IP-Adressen und welche Aktionen während der Nutzungsdauer durchgeführt werden.

Besonders störte mich, dass ich meine Kontakte ohne deren Einverständnis mit WhatsApp teilen sollte. Es gab jedoch viele wichtige Gruppen, aus denen ich nicht austreten wollte. Während meiner Schwangerschaft mit meinem Sohn änderte sich dann mein Fokus, und ich entschied mich für Signal als meine einzige Messenger-App.

Diese Entscheidung habe ich nicht bereut, schon allein deshalb, weil ich jetzt nur noch diesen einen Kommunikationsweg nutze und dadurch deutlich weniger Zeit am Handy verbringe.


Warum ich mit für Signal als Messenger entschieden habe

Auf der Sicherheitsebene hebt sich Signal von anderen Messengern ab, da es Open Source ist, und man somit mit dem richtigen Fachwissen genau verfolgen kann, was mit seinen Daten passiert. Ausserdem wird Signal von einer Stiftung entwickelt, die von Spenden lebt. Dadurch ist die App tatsächlich 'kostenlos', und es besteht nicht die Gefahr, wie bei anderen Messengern, dass man mit seinen Daten bezahlt.

Vollständigkeitshalber möchte ich hier noch Threema erwähnen, welches als Messenger ebenfalls die Daten der Nutzer schützt.

In meinem Bekannten- und Freundeskreis wird jedoch mittlerweile viel Signal genutzt, weshalb ich sehr froh bin, mittlerweile mit einer einzigen Messenger-Lösung aus zukommen, mit der ich mich auch noch wohl fühle.


Signal-Features die ich privat und beruflich schätze

Ich nutze Signal privat zur Kommunikation mit Freunden und Familie. Zudem nutze ich Signal jetzt auch beruflich, so kann ich schnell auf Anfragen reagieren und auch mal schnelle Anpassungen an einer Kundenwebseite machen. Spezielle Gruppen für Webdesign-Themen helfen mir meine Gedanken zu ordnen und später wiederzufinden. Die Desktop-App funktioniert bei mir gut und ermöglicht auf alle Informationen auf unterschiedlichen Wegen zuzugreifen.

Tipp: Wer Signal auf zwei Handys nutzt, zum Beispiel wie ich beruflich und privat, kann auf beide Chats mit eine Desktop-Anwendung zugreifen, indem er für die zweite Nummer Signal-Beta herunterlädt, und diese mit dem Gerät verknüpft.